Benefizkonzert für die Menschen in Venezuela

Die Bläserklasse 6.1 beim Benefizkonzert

Zwei starke Erdbeben mit der Stärke 7,2 und 7,5 erschütterten Venezuela am 24. Juni. Bei dieser Katastrophe kamen über 6.000 Menschen ums Leben. Wenn man sich bewusst macht, dass hinter dieser Zahl Söhne, Töchter, Mütter und Väter, Eheleute, Großeltern, Nachbarn, Freunde, Liebende,… stehen, sitzt man am anderen Ende der Welt vor dem Fernseher und ist fassungslos.

Und darum wollten wir die Hand reichen, Hilfe anbieten. Bereits vor den Sommerferien liefen die Vorbereitung für ein Benefizkonzert, das am Mittwoch, 26. August in unserem Forum stattfand.

Gleich zu Beginn wurde es emotional. Die Schüler*innen der Klasse 10.4 hatten mit ihrer Lehrerin Sandra Chivers eine Präsentation vorbereitet, die Bilder aus dem Katastrophengebiet zeigte.

Die Hand war das verbindende Symbol des Abends. Nicole Zain und Torsten Löschmann leiteten jeden Beitrag mit einem Zitat und dem Bild einer Hand ein. „Hände und Mund sind die mächtigsten Werkzeuge des Menschen.“ Passend zum Zitat des deutschen Philosophen Andreas Tenzer eröffneten die Schüler*innen der Bläserklasse 6.1 mit ihrer Lehrerin Birte Bähre den Abend. Neben einigen Instrumentalstücken wurde auch das Lied „Ins Wasser fällt ein Stein“ gesungen.

Im Anschluss daran informierte Famke Tölner aus der Klasse 10.3 die Anwesenden über die betroffene Region. Danach wurde es wieder musikalisch. Jorias Fuhrmann spielte am Klavier „Paradise“.

Frau Dr. Gabriele Molsen, mit der wir schon etliche Benefizveranstaltungen auf die Beine gestellt haben, berichtete vor der Pause von der Arbeit der Kindernothilfe, an die das am Abend gesammelte Geld übergeben wurde.

In der Pausenhalle erwarteten die Gäste Snacks und Getränke von den Klassen 9.4 und 10.2 mit den Klassenlehrerinnen Andrea Peters und Jana Oberste-Lehn, eine Infostellwand der Klasse 10.1 und eine Tombola, die die Klasse 9.5 mit ihrem Lehrer Charles Sievers vorbereitet hatte.

„Die Hände sind es, die das Glück schaffen und den Kummer vertreiben.“ Mit diesem Sprichwort aus Russland begann der zweite Teil der Veranstaltung. Unsere Bigband begeisterte mit einigen Stücken.

Diakonin Martina Ehlers griff in ihrem Beitrag ebenfalls das Symbol der Hände auf, führte mehrere Sprichwörter an, in denen deutlich wurde, dass wir mit unseren Händen Halt geben, Hilfe anbieten und Trost spenden können.

Ein wenig magisch wurde es beim anschließenden Schwarzlichtauftritt, den Schülerinnen der Klasse 10.7 mit ihrem Lehrer Torsten Löschmann vorbereitet hatten. Zum Song „Hände“ von der Sängerin Carolin No schwebten weiße Hände über die Bühne.

Danach wurde es spannend. Herr Sievers vergab mit seinen Schülern die Hauptpreise der Tombola.

In ihren Schlussworten dankte unsere Schulleiterin Sandra Beckermann allen Beteiligten, hob die hervorragende Leistung der Schüler*innen hervor und bat noch einmal um eine Spende für die Menschen in Venezuela.

So emotional wie der Abend begonnen hatte, endete er auch. Gemeinsam mit dem Publikum sangen die anwesenden Lehrkräfte den Song „Imagine“ von John Lennon.

Die Schriftstellerin Lilli U. Kreßner sagte einmal „Wer sich die Hände reicht, baut Brücken.“ Das ist uns an diesem Abend definitiv gelungen. Der Kindernothilfe konnte der beachtliche Betrag von 1337,27€ übergeben werden.

Abschließend möchte ich den Gästen für ihre Spenden danken, aber natürlich auch den Kolleg*innen, die den Abend so spontan und bereitwillig auf die Beine gestellt haben. Und natürlich gilt der größte Dank unseren Schülerinnen und Schülern, ohne die das Ganze nicht umsetzbar wäre.
(Lö)