Erasmus+ in Südfrankreich – Freundschaften, Filmprojekt, Sprache und Natur

Im Rahmen eines Erasmus+-Projekts reisten zehn Schülerinnen des 9. Jahrgangs aus dem Fach Französisch vom 3. bis zum 9. Mai 2026 nach Toulon an die Mittelmeerküste in Südfrankreich zur Schule „La Cordeille“ mit ihren Französischlehrern Frau Muñoz und Herr Tollemer. Dort wohnten sie in Gastfamilien und konnten so den französischen Alltag hautnah erleben.

Hauptbestandteil des Projekts war das gemeinsame Drehen eines Films. An drei Tagen arbeiteten die deutschen und französischen Jugendlichen intensiv an ihrem Filmprojekt. Dabei lernten sie mit Herrn Tollemer den Umgang mit Kamera-, Ton- und Lichtequipment kennen und setzten anschließend ihr eigenes Szenario selbstständig um. Vom Schauspiel über die Regie bis hin zur Kameraführung übernahmen die Jugendlichen Verantwortung in unterschiedlichsten Rollen. Gedreht wurde direkt auf dem Schulgelände der Partnerschule. Nun entsteht daraus ein spannender Mystery-Thriller.

Auf dem Programm standen außerdem Unterrichtsbesuche, Projektvorstellungen der nahegelegenen Berufsschule, die Erkundung der Region sowie einen Ausflug mit dem Meereskanu zu einer Insel. Ein weiteres Highlight war die gemeinsame Exkursion auf den Mont Faron mit anschließender Rückfahrt per Schiff zur Küste und einem entspannten Nachmittag mit Spiel und Spaß am Strand.

Die anfänglichen Hemmungen verschwanden erstaunlich schnell. Englisch, Französisch, Deutsch – manchmal auch Hände und Füße – kommuniziert wurde irgendwie immer.

Die Woche in Frankreich zeigte eindrucksvoll, wie wertvoll internationale Begegnungen sein können. Neue Freundschaften, gemeinsame Erfahrungen und die Arbeit an einem kreativen Projekt machten die Mobilität für alle Beteiligten zu einer besonderen Erfahrung, die sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben wird.
(To)